01.08 Geldüberlastungstag

Wie kommt es zum Geldüberlastungstag?

Der Geldüberlastungstag entstammt einer Idee der Eiche VoG. Die ostbelgische Bildungsorganisation möchte mit diesem Tag darauf hinweisen, dass genau wie die natürlichen Ressourcen der Erde auch die finanziellen Ressourcen des Menschen endlich sind. Deshalb soll dieser Tag analog zum Erdüberlastungstag ein Aufruf an die öffentlichen Mandatsträger sein, dies bei politischen Entscheidungen insbesondere in den Bereichen Finanzen, Löhne und Renten zu berücksichtigen.

Der Geldüberlastungstag steht symbolisch für den Tag, an dem der Durchschnittsverdiener den über das gesamte Jahr  berechneten Steuerbetrag verdient bzw. erarbeitet hat. Ihm gehört fortan zum Leben das Geld, welches er bis Jahresende zusätzlich einnimmt bzw. erwirtschaftet.

Lebensgeld = Jahresbruttoeinkommen - Steuerbelastungen

Die finanzielle Belastung der Arbeitnehmer durch die unterschiedlichen Steuerpflichten ist bereits so hoch, dass weitere Steuererhebungen unmittelbar auf Kosten seines Lebensstandards gehen. Es droht eine zunehmende Verschuldung der Gesellschaft mit äußerst negativen sozialen Begleiterscheinungen. 

Schon jetzt führen Inflation und steigende Lebenshaltungskosten dazu, dass viele Haushalte Schulden machen müssen, um ihren Alltag zu finanzieren. Überschuldung wiederum führt bei unteren Einkommensgruppen zu Armut, psychischen Problemen und gesellschaftlicher Instabilität.

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