Eier und Religion
Grundsätzlich verbietet die katholische Kirche den Verzehr von Eiern in der Fastenzeit. Traditionell wurden früher alle Eier vor Beginn des Fastens verbraucht. Das östliche Christentum pflegt diese Tradition teilweise auch heute noch, während das westliche Christentum das nicht mehr praktiziert.
Im Neuen Testament bezeichnet Jesus das Ei als eine gute Gabe (Lukas111,11f). Es gilt folglich in der christlichen Glaubenslehre sehr wohl als tugendhaftes Nahrungsmittel.
Auch Juden essen seit Jahrtausenden Eier. Als koscher gelten diese, wenn sie an einer Seite rund und an der anderen spitz sind.